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Einsätze

Dachstuhlbrand bei landwirtschaftlichem Objekt

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Am 05.08.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Weißenkirchen im Attergau um 15:33 Uhr zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand im Dachbereich eines Bauernhofes festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl. Aufgrund der vorgefundenen Lage und des erhöhten Kräftebedarfs wurde um 15:42 Uhr die Alarmstufe 2 ausgelöst und weitere Feuerwehren zur Unterstützung nachalarmiert.

Mehrere Atemschutztrupps begannen umgehend mit der Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff. Durch das rasche und koordinierte Einschreiten der Einsatzkräfte konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und der Brand innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden.

Da zahlreiche Atemschutztrupps im Einsatz standen, wurde zusätzlich das Atemschutzfahrzeug alarmiert. Dieses übernahm das Befüllen der leeren Atemluftflaschen direkt an der Einsatzstelle und stellte so sicher, dass die eingesetzten Atemschutztrupps jederzeit einsatzbereit blieben.

Mithilfe der Teleskopmastbühne wurde der Dachbereich geöffnet, um an die verbliebenen Brandherde zu gelangen. Dadurch konnte eine gezielte Brandbekämpfung durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Nachlöscharbeiten kamen außerdem die EFU Badstuben sowie deren Drohne zum Einsatz. Mithilfe der Wärmebildkamera konnten versteckte Glutnester im Dachstuhl rasch lokalisiert und vollständig abgelöscht werden.

Da es sich um einen stillgelegten Bauernhof handelte, befanden sich keine Tiere im Gebäude. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Gefahr. Auch angrenzende Gebäude waren durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren nicht gefährdet.

Bei der Lagebesprechung um 16:30 Uhr konnte bereits Entwarnung gegeben werden. In weiterer Folge wurden erste Einsatzkräfte und Einsatzmittel aus dem Einsatz entlassen. Anschließend erfolgten eine abschließende Kontrolle des Dachstuhls sowie die Ursachenermittlung durch die Polizei.

Trotz der anhaltenden Trockenheit konnte während des gesamten Einsatzes eine ausreichende Löschwasserversorgung sichergestellt werden. Ein nahe gelegener Löschwasserbehälter sowie das hervorragend funktionierende Hydrantennetz der Gemeinde gewährleisteten jederzeit eine zuverlässige Versorgung der eingesetzten Löschfahrzeuge.

Insgesamt standen 145 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Vor Ort verschaffte sich auch Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Hupf ein Bild der Lage und unterstützte die Einsatzleitung bei der Koordination der Maßnahmen.

Durch das professionelle Zusammenwirken aller eingesetzten Feuerwehren konnte der Brand erfolgreich eingedämmt und größerer Schaden am Gebäude verhindert werden.

 Bilder und Text : OBI d.F. Mühllechner